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P R E S B Y T E R U I M S W A H L A M 0 5 . 0 2 . 2 0 1 2 Erst hatten wir Angst, dass wir nicht genügend Kandidaten und Kandidatinnen für die Presbyteriumswahl finden werden. Jetzt wählen wir! Und zwar in beiden Pfarrbezirken am 05. Februar, einem Sonntag. Wir werden eine bestimmte Anzahl von Stunden die Möglichkeit zur Wahl geben, aber es gibt auch die Möglichkeit der Briefwahl. Ab Januar können die Briefwahlunterlagen angefordert werden. Lassen Sie mich etwas Grundsätzliches zur Presbyteriumswahl sagen und auch zur Arbeit in unserem Presbyterium. Alle diejenigen, die in der vergangenen Wahlperiode bei uns im Presbyterium mitgearbeitet haben, haben dieses mit großem Engagement getan. Sie haben viel Herzblut dabei gelassen und sich keine Entscheidung leicht gemacht, haben in zig Ausschüssen mitgearbeitet, um in Herten Strukturen zu schaffen, die auch Kirche in Zukunft lebensfähig machen. Sie haben an Presbyterwochenenden teilgenommen, an Presbytertagen, an mindestens 2 Sitzungen pro Monat, haben verhandelt mit Handwerkern, mit Verantwortlichen der Stadt und der Kreiskirchlichen Verwaltung. Viele der Arbeiten sind nicht immer sichtbar für alle, aber ich bin sehr dankbar, dass diese Arbeiten gemacht wurden und ich immer Unterstützung bei der Presbyteriumsarbeit hatte. Das wissen manchmal Menschen nicht, die nur am Sonntag sehen: der ist da oder die nicht. Die Mitarbeit war enorm - manchmal auch in persönlich schwierigen Zeiten und Umbruchsituationen. Darum meine Hochachtung vor allen, die diese Arbeit in den vergangenen Jahren gemacht haben und jetzt nicht mehr im Presbyterium sind oder sich entschlossen haben, nicht noch einmal zu kandidieren. Meine Hochachtung und mein Dank an alle die, die sich wieder haben aufstellen lassen, trotz oder gerade wegen der schwierigen Zeiten. Und meine Hochachtung auch vor denen, die sich nicht haben abschrecken lassen von den Problemen und die sagen: ich lasse mich aufstellen, ich will meine Gemeinde unterstützen. Wie sie das machen wollen und wer sie sind? Wir stellen Ihnen alle Kandidatinnen und Kandidaten im Gemeindebrief [1.651 KB]
vor (ab Seite 11).
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W E L T G E B E T S T A G Steht auf für Gerechtigkeit - Zum Weltgebetstag aus Malaysia am 2. März 2012
Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt durch das Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen? Ein Land, dessen rund 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben. Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Die Regierung des südostasiatischen Landes Malaysia versucht mit allen Mitteln, Einheit und Stabilität zu erhalten. Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion. Alle Malaiinnen und Malaien (rund 50%) sind von Geburt an muslimisch. Chinesisch- stämmige (23,7%) und indisch -stämmige Menschen (7%), indigene Völker (11%) und Menschen anderer Herkunft (7,8%) gehören größtenteils dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum und anderen Religionen an. Für sie gilt nur theoretisch Religionsfreiheit. Immer wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten und zu politisch instrumentalisierten Konflikten. So versucht man z.B. durchzusetzen, dass der Gottesname „Allah“ den Muslimen vorbehalten bleibt und Christen den Vater Jesu Christi nicht öffentlich, wie sie es gewohnt waren, „Allah“ nennen dürfen. Malaysia, seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig. Seine Hauptstadt Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben. Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders indigene Völker mit einem hohen Christenanteil. Malaysia könnte zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe! Aber man spricht unter dem Druck der Regierung am besten nicht darüber. Auch für Christinnen und Christen (gut 9%) kann es gefährlich sein, Kritik zu üben. Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit. Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. „Wir sehen, dass unterschiedliche Auffassungen im politischen und religiösen Bereich mit Gewalt unterdrückt werden... Stimmen für Wahrheit und Gerechtigkeit werden zum Schweigen gebracht. Korruption und Gier bedrohen deinen Weg der Wahrheit, Gott.“ Darf eine Frau so mutig und offen in den politischen Raum hineinreden? Das Bild von der „stumm leidenden malaysischen Frau“, das nicht nur in Männerköpfen immer noch gültig ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen im Gebet zu widerlegen. Weltweit wollen sie alle Christinnen und Christen am 2. März 2012 aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie wiederholen: Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden. Renate Kirsch
Weltgebetstagsgottesdienste in unserer Gemeinde: In Scherlebeck am 02.03.2012 um 15:00 Uhr St. Ludgerus, anschließend Kaffee trinken In Langenbochum am 02.03.2012 um 16:30 Uhr Gemeindezentrum Ackerstraße, ab 15:00 Uhr Kaffee trinken
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H E I L U N G D U R C H D I E B I B E L Burn-Out, Stress, Hörstürze sind auch in unseren Kirchengemeinden mittlerweile an der Tagesordnung. Und das in einer Gruppe, die einem Mann folgt, der der Heiland der Welt war und ist? Viele Texte der Bibel sprechen die gleiche Sprache wie Jesus. Wir wollen diesen Texten in der ersten Jahreshälfte nachgehen, wollen sie hören und auf unterschiedliche Art und Weise mit ihnen arbeiten, so dass wir für unser tägliches Leben Kraft und Mut gewinnen. Eine herzliche Einladung an alle, die mit der Bibel mehr Lebensqualität bekommen wollen. Wir beginnen am Mittwoch, dem 11. Januar 2012, um 17.00 Uhr - 18.30 Uhr, dann alle zwei Wochen im Wechsel mit der Frauenhilfe. Die Ökumenische Bibelwoche zu den Psalmen werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, wenn wir wissen, ob wir einen theologischen Ansprechpartner auf der katholischen Seite haben werden.
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